Keine (Treue-)Punkte beim Konsumenten gesammelt?

Rewe vom Bundesgerichtshof (BGH) wegen Abbruch einer Rabattaktion verurteilt

11.12.2013


Aufgepasst bei der Planung Ihrer Verkaufsförderungsaktion: Der  vorzeitige Abbruch einer Treuepunkte-Aktion wurde nun als unzulässig weil „wettbewerbswidrig“ bezeichnet (BGH, Urt. vom 16.05.2013-Az.: I ZR 175/12).

Das hatten sich viele Rewe-Kunden sicherlich anders vorgestellt, doch plötzlich waren die gesammelten Treuepunkte wertlos und verfielen.

Zum Hintergrund: Kunden erhielten in einem bestimmten Zeitraum des Jahres 2011 Treuepunkte ab einem Einkaufswert von 5,- Euro in allen Rewe Supermärkten deutschlandweit. Die gesammelten Treuepunkte konnte der Kunde im Anschluss für einen geringen Aufpreis gegen hochwertige Messer in den Rewe Filialen eintauschen. Rewe stellte die gesamte Rabatt-Aktion jedoch zwei Monate früher als geplant ein, nachdem mit 3,2 Millionen eine über den Erwartungen liegende Messeranzahl  abgerufen wurde. Man hatte lediglich mit 2,8 Millionen Messern insgesamt kalkuliert und dementsprechend auch budgetiert. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte gegen den vorzeitigen Abbruch sodann geklagt.

Nach einem nun erschienenen Urteil des Gerichts seien Kunden bewusst  „in die Irre geführt“ worden, da der eigentlich vorgesehene Aktionszeitraum auf den Tag genau in den Teilnahmebedingungen angegeben war und der Kunde sich hierauf hätte verlassen dürfen.

Der BGH führte in der Begründung weiter aus, Rabattmarken seien als eine Art Währung ausgegeben worden. Der Kunde hätte folglich darauf vertrauen dürfen, dass seine gesammelten Treuepunkte über den genannten Aktionszeitraum ihre Gültigkeit behalten und fristgerecht bis zum Ende eingetauscht werden können. Jedenfalls hätte Rewe den enttäuschten Kunden eine Alternative anbieten müssen, z.B. in Form anderer Ware oder eines Einkaufsgutscheins.

Brisant außerdem aus Sicht des Risikomanagements: der Erfolg der Aktion, so die Richter, hätte vorhergesehen werden müssen, da bei ähnlichen Rabatt-Aktionen im Vorfeld jeweils weit über drei Millionen und mehr Produkte abgesetzt wurden.

Wie also kann ein Unternehmen einen solchen Erfolg vorhersehen oder gar vorab budgetieren? Die Risiken dieser und ähnlicher Maßnahmen zur Verkaufsförderung und Kundenbindung werden durch Experten wie SPS evaluiert und gegen Zahlung einer vorab festgelegten Gebühr in vollem Umfang abgesichert – unabhängig vom tatsächlich eintretenden Rücklauf. Den Link auf unsere neue Spezial-Homepage www.rücklaufabsicherung.de haben Sie weiter vorne sicherlich schon gefunden.

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Das sagen unsere Kunden über die SPS-Gewinnspiel-Absicherungen ...

Benjamin Obländer, Produktmanager für Gewinnspiele bei web.de und GMX

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